<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!--Generated by Squarespace Site Server v5.8.3 (http://www.squarespace.com/) on Tue, 01 Dec 2009 11:25:31 GMT--><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><title>Kooperatives Arbeiten im Klassenzimmer</title><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/</link><description>kooperative Methoden und Hilfen für die Arbeit mit Schülern</description><lastBuildDate>Wed, 13 Aug 2008 20:13:58 +0000</lastBuildDate><copyright>Peter Blomert</copyright><language>de-DE</language><generator>Squarespace Site Server v5.8.3 (http://www.squarespace.com/)</generator><item><title>Was fördert Lernen?</title><category>Emotion und Lernen</category><category>Emotionale Sicherheit</category><category>Gruppenaktivitäten</category><category>Lernfunken</category><category>Lernmotivation</category><category>Mental Set</category><category>Unterrichtsplanung</category><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:45:02 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/was-fordert-lernen.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452301</guid><description><![CDATA[<p>Will man Lernen verstehen, muss man wissen, wie unser Gehirn arbeitet.</p><p>Unser Gehirn wertet die aus der Umgebung eingehenden Informationen aus. Erst die Reize aus der Umwelt f&uuml;hren dazu, dass sich Nervenzellen verschalten.</p><p>Neuronale Verbindungen werden also geschaffen und auch wieder abgebaut. &Uuml;ber die Aufnahme der Reize entscheidet unser Gehirn . F&uuml;r diese Selektion gibt es 5 Kriterien:</p><ul><li>Gef&uuml;hle</li><li>Anschlussm&ouml;glichkeiten</li><li>Eigeninitiative</li><li>Wiederholung</li></ul><p><strong>Lernen unter positiven Bedingungen und M&ouml;glichkeiten der Herstellung positiver Bedingungen durch Kooperatives Lernen</strong></p><p><strong><u>Gef&uuml;hle</u></strong></p><p>Gef&uuml;hle steuern unser Verhalten in hohem Ma&szlig;e. Je positiver ein Reiz emotional besetzt ist, desto eher wird er beachtet.</p><p>Eine wesentliche Rolle spielt die <strong>Belohnungserwartung</strong>. Unser Gehirn reagiert auf Erfolg mit der Aussch&uuml;ttung von Serotoninen. Je wahrscheinlicher eine externe Belohnung oder ein Erfolg ist, desto eher kommt es zum Lernen. </p><p>Es gibt im Rahmen des Kooperativen Lernens eine Reihe von M&ouml;glichkeiten, Lernprozesse f&uuml;r Sch&uuml;ler erfolgreich werden zu lassen und sie f&uuml;r ihre Anstrengungen zu belohnen:</p><ul><li>schw&auml;chere Sch&uuml;ler werden durch st&auml;rkere unterst&uuml;tzt und erhalten so Sicherheit, bzw. werden in die Lage versetzt, einen positiven Beitrag zu leisten, z.B. bei einer Pr&auml;sentation</li><li>schw&auml;chere Sch&uuml;ler erhalten in ihrer Gruppe durch die Zuweisung einer Rolle eine Aufgabe, die sie bew&auml;ltigen k&ouml;nnen</li><li>bei Gruppenwettbewerben k&ouml;nnen Sch&uuml;ler im Schutz ihrer Gruppe konkurrieren und auch Belohnungen erhalten</li><li>durch Lob oder Zuwendung aus der Gruppe werden Einzelne belohnt und gest&auml;rkt</li><li>gute Sch&uuml;ler sehen, wie durch ihre Hilfe andere erfolgreich sein k&ouml;nnen</li></ul><p>Unser Gehirn reagiert auf <strong>Neuigkeiten</strong>. Auf bekannte Reize reagiert das Gehirn weniger stark. Der Einzelne ist erheblich aufmerksamer und aufnahmebereiter, wenn er Neues erwartet. </p><p>Durch wechselnde Gruppen und Aufgabenzuteilung, werden den Sch&uuml;lern immer neue Reize geboten, sie werden immer wieder von Neuem gefordert. Nicht der Lehrer bestimmt, was neu ist, sondern der Stoff und die Gruppe.</p><p>Der Mensch ist ein Gruppenwesen und f&uuml;hlt sich nur wohl und &uuml;berlebensf&auml;hig, wenn er einer Gruppe angeh&ouml;rt. Alles, was Menschen N&auml;he zu anderen vermittelt, gibt ihnen Sicherheit und l&ouml;st Wohlbefinden aus. Im Kontext von <strong>K&ouml;rperkontakt</strong> und <strong>Lachen</strong> werden Umweltreize vom Gehirn als positiv gewertet. In ihrer Anwesenheit ist nicht zu erwarten, dass der Organismus Schaden nehmen wird. Sie haben beim Menschen die Funktion des Kraulens &uuml;bernommen. Es kommt zur Aussch&uuml;ttung von Opiaten. Es kommt zum Wohlf&uuml;hlen und zur Entspannung. </p><p>Die <strong>Zugeh&ouml;rigkeit</strong> zu einer Arbeitsgruppe weist den Sch&uuml;lern einen Platz in einer Gemeinschaft zu. Durch die Akzeptanz und Unterst&uuml;tzung der anderen sind sie dann zu besseren Ergebnissen f&auml;hig. Selbst bedrohliche Situationen wie Tests oder Pr&auml;sentationen werden in der Gegenwart der Gruppenmitglieder leichter ertragen und gemeistert. Je sicherer sich Sch&uuml;ler eingebunden f&uuml;hlen, desto mehr trauen sie sich zu.</p><p>Um so wichtiger ist ein sorgf&auml;ltiges Training und Beobachten der sozialen F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lern im Rahmen des Kooperativen Lernens. Sch&uuml;ler k&ouml;nnen nicht von selbst in Gruppen arbeiten. Sie m&uuml;ssen lernen, einander zuzuh&ouml;ren, zu ermutigen, sich gegenseitig zu kritisieren ohne zu verletzen und Konflikte zu regeln.</p><p>Sch&uuml;ler, die lieber alleine arbeiten wollen, sind meistens diejenigen, die ein Training in Gruppenarbeit am meisten ben&ouml;tigen.</p><p><strong>Angst</strong> und <strong>Furcht</strong> f&uuml;hren ebenfalls zum Lernen. Der Mensch lernt so all die Dinge meiden, die ihm schaden k&ouml;nnen. Gefahrensignale l&ouml;sen Reaktionen in Gehirnarealen (Limbisches System) aus, die dem Bewusstsein nicht - oder nur auf Umwegen - zug&auml;nglich sind. Die Reaktionen sind daher nicht steuerbar oder kontrollierbar. </p><p>Die Anwesenheit der Gruppenmitglieder reduziert Angst und Furcht beim Einzelnen.</p><p><strong><u>Anschlussm&ouml;glichkeiten</u></strong> </p><p>Reize werden dann vom Gehirn als relevant betrachtet, wenn sie dem Gehirn eine Anschlussm&ouml;glichkeit bieten. Reize, die das Gehirn nicht deuten kann, werden ignoriert. Eigene Erfahrungen und Vorwissen spielen eine gro&szlig;e Rolle bei der Interpretation und Selektion von Reizen.</p><p><strong>Muster und neuronale Landkarten</strong>, die sich durch vorangegangenes Lernen gebildet haben, spielen bei der Auswahl neuer Reize eine wichtige Rolle. Wenn Sch&uuml;ler zusammenarbeiten, k&ouml;nnen sie ihre Erfahrungen und ihr Vorwissen miteinander teilen und sich Sachverhalte gegenseitig zum Teil beser vermitteln als es der Lehrer k&ouml;nnte.</p><p>Wenn Aufgaben so gestellt werden, dass Sch&uuml;ler eigene Erfahrungen einbringen m&uuml;ssen, ist ein wesentlicher Schritt zum Anschluss getan.</p><p><strong><u>Eigeninitiative</u> </strong></p><p>Das Gehirn sucht sich seine Informationen. Es <strong>extrahiert Regeln</strong> aus Beispielen aus der Umwelt. Dies ist nur m&ouml;glich, wenn der Mensch in seiner Umwelt aktiv sein kann, wenn er in Kontakt mit den Dingen kommt, mit ihnen hantieren kann und sie erforschen kann.</p><p>Nachhaltiges Lernen setzt die Bereitschaft und aktive Einbezogenheit des Einzelnen voraus. Anders als im Frontalunterricht sind Sch&uuml;ler in kooperativen Lerngruppen in der Regel aktiv am Arbeitsprozess beteiligt. Durch eigengesteuertes Tun und individuelle Verantwortlichkeit k&ouml;nnen Sch&uuml;ler selbst bestimmen, was sie wan tun. Sie k&ouml;nnen sich aktiv mit den Dingen auseinandersetzen.</p><p><strong><u>Wiederholung</u></strong></p><p>Wiederholung verst&auml;rkt die Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Je st&auml;rker die Verbindungen werden, desto nachhaltiger ist der Lerneffekt.</p><p>Wiederholungen m&uuml;ssen intelligent arrangiert werden, d.h. sie m&uuml;ssen M&ouml;glichkeiten des Transfers bieten und m&ouml;glichst viele Lernkan&auml;le ansprechen.</p><p>Das Gehirn verarbeitet Informationen im Schlaf. Nachts erfolgt der Aufbau der Synapsen, die zum Entstehen neuronaler Netze notwendig sind. Wenn interaktive Formen die Sch&uuml;ler dazu anhalten, sich gegenseitig Informationen zu geben und die anderen &uuml;ber ihr Tun zu unterrichten, bewirkt man ein hohes Ma&szlig; an Wiederholung. Die eigenst&auml;ndige Formulierung von Kenntnissen tut ihr &Uuml;briges, um den Lernprozess dauerhaft werden zu lassen.</p><p>Eine bew&auml;hrte Methode kann hierbei z.B. das JIG-SAW (die Expertengruppe) sein.</p><p>Quellen:</p><ul><li><div>Anette Scheunpflug, Biologische Grundlagen des Lernens, Cornelsen Lehrbuch 2001</div></li><li><div>Manfred Spitzer, Vorsicht Bildschirm! Klett 2005</div></li></ul>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452301.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Ruhesignale</title><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:40:51 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/ruhesignale.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452293</guid><description><![CDATA[<p>Lehrer sollten f&uuml;r die Herstellung von Ruhe im Unterricht nicht die eigene Stimme einsetzen. Die Stimme dient der Vermittlung von Inhalten und der Instruktion.</p><p><strong>Beliebte Ruhesignale</strong></p><ul><li>Der Lehrer h&auml;lt eine Hand hoch und z&auml;hlt langsam bis 3. Die Sch&uuml;lerInnen m&uuml;ssen den Lehrer ansehen, eine Hand hoch halten und einen Finger an die Lippen legen, um anderen ein Signal zu geben. Bei 3 muss es im Raum ruhig sein.</li><li>Der Lehrer klatscht 2 mal langsam. Die Sch&uuml;lerInnen klatschen als Antwort dreimal schnell (was bedeutet, dass sie mit der Arbeit aufh&ouml;ren m&uuml;ssen und die Dinge, die sie halten, niederlegen m&uuml;ssen).</li><li>Der Lehrer h&auml;lt ein Regenrohr hoch und sch&uuml;ttelt es. Die Sch&uuml;lerInnen halten eine Hand hoch, um andere zu informieren. Im Raum muss es ruhig sein, sobald die letzten Steine im Regenrohr den Boden erreichen.</li></ul><p><strong>Andere Ruhe-Signale</strong></p><ul><li>Der Lehrer schl&auml;gt ein Windspiel oder ein Xylophon an. Die Sch&uuml;lerInnen halten eine Hand hoch, um den anderen zu signalisieren.</li><li>Der Lehrer zieht am Anfang der Woche eine Spieluhr auf. Er &ouml;ffnet den Deckel und l&auml;sst sie spielen, bis es ruhig ist. Indem das mehrfach in der Woche erfolgt, l&auml;uft die Spieluhr allm&auml;hlich ab. Wenn am Ende der Woche noch Musik &uuml;brig ist, verdienen die Sch&uuml;lerInnen 15 Minuten Freizeit.</li><li>Der Lehrer h&auml;lt eine riesige Mickey-Mouse-Hand hoch. Die Sch&uuml;lerInnen heben zum Signal f&uuml;r andere die Hand.</li><li>Der Lehrer macht das Licht schnell an und aus. Die Sch&uuml;lerInnen drehen sich zum Lehrer.</li><li>Der Lehrer klingelt eine Glocke dreimal. Die Sch&uuml;lerInnen wenden sich dem Lehrer zu.</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Wie Sie Ihren Sch&uuml;lern das Ruhe-Signal beibringen</strong></p><p>Die meisten Leute erkennen nicht, dass man Sch&uuml;lerInnen das Ruhe-Signal beibringen muss. Sagen ist nicht Beibringen!! Sobald Sie sie in Teams bringen, sagen Sie ihnen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit sofort erlangen k&ouml;nnen m&uuml;ssen, da Sie ihnen erlauben, sich zu unterhalten. Erkl&auml;ren Sie ihr Ruhesignal und sagen Sie ihnen, dass Sie die ersten Male die Zeit nehmen werden. Lassen Sie sie wissen, dass Sie erwarten, dass sie innerhalb von 3 bis 5 Sekunden ruhig sind und auf Anweisungen warten. Lassen Sie sie f&uuml;r eine Weile die K&ouml;pfe zusammenstecken und sich &uuml;ber irgendetwas unterhalten. Benutzen Sie nach wenigen Augenblicken Ihr Ruhe-Signal und schauen Sie vom ersten Moment an auf die Uhr. Warten Sie, bis es v&ouml;llig ruhig im Raum ist und lesen Sie die Zeit ab, die es gedauert hat. Wenn es mehr als 5 Sekunden waren, sagen sie ihnen, dass sie besser werden m&uuml;ssen. Geben Sie ihnen ein neues Diskussionsthema und versuchen Sie es erneut. Gew&ouml;hnlich machen sie es beim n&auml;chsten Mal erheblich besser. Arbeiten Sie daran, bis sie es beherrschen.</p><p><strong>H&auml;ufig gestellte Fragen</strong></p><p>1. Muss ich ein Ruhe-Signal benutzen? Ich habe zuvor niemals eines benutzt. Ich warte lediglich bis meine Sch&uuml;lerInnen ruhig sind. Letztlich werden sie alle ruhig und ich gebe meine Anweisungen.</p><p>Ein Ruhe-Signal ist wichtig, um Zeitverschwendung zu vermeiden und um die Aufmerksamkeit w&auml;hrend der Gruppenarbeit zu halten. Stellen Sie sich vor, Sie m&uuml;ssen jede Stunde 5 mal ein Ruhe-Signal verwenden und es dauert 1 Minute bis alle ruhig sind. Das sind dann jede Stunde 5 verschwendete Minuten oder 30 Minuten am Tag. Wenn Sie das mit 180 Schultagen multiplizieren, enden Sie mit 90 verschwendeten Stunden (oder 15 ganzen Tagen) &ndash; nur um zu warten, dass die Klasse ruhig wird.</p><p>2. Was sollte ich tun, wenn ich in der Sekundarstufe oder Oberstufe unterrichte? Ich glaube nicht, dass &auml;ltere Kinder auf ein Ruhesignal reagieren. Sie halten es f&uuml;r Babykram.</p><p>Sie m&uuml;ssen schon ein wenig kreativ werden, um das richtige Signal zu finden, aber es funktioniert auch mit &auml;lteren Kindern. Selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rden Sie von ihnen nicht erwarten, dass sie die Finger an die Lippen legen wie Erstkl&auml;ssler! Ich habe Sekundarstufenlehrer gesehen, die sehr alberne Ruhe-Signale benutzt haben (die riesige Mickey-Mouse-Hand) und die Sch&uuml;lerInnen fanden es cool! Ich wei&szlig; von einem Oberstufen-Chemielehrer, der herausfand, dass Becher aus Glas sch&ouml;ne T&ouml;ne produzieren. Er stellte einige unterschiedliche Gr&ouml;&szlig;en auf und schlug sie in einer besonderen Art an. Ein anderer Sekundarstufenlehrer stellte mir die Idee mit dem Regenrohr vor. Finden Sie etwas, das ein kleines Ger&auml;usch macht und lassen Sie es f&uuml;r sich arbeiten. Sie sollten Ihren Sch&uuml;lerInnen auch erkl&auml;ren, warum Sie das Signal benutzen und sie vielleicht helfen lassen, eines zu finden.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452293.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Lehrstrategien zur Unterstützung von Lernerfolgen bei Schülern</title><category>Emotion und Lernen</category><category>Lehrerrolle</category><category>Lernfunken</category><category>Mental Set</category><category>Visualisierung</category><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:37:26 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/lehrstrategien-zur-unterstutzung-von-lernerfolgen-bei-schule.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452287</guid><description><![CDATA[<p><u>Ein gutes Klassenklima schaffen, um Denkprozesse zu unterst&uuml;tzen</u></p><p>Lehrer, die ein Klassenklima schaffen, das durch Offenheit und demokratische Strukturen gekennzeichnet ist, f&ouml;rdern Lernen, weil ein solches Klassenklima signifikant mit der Entwicklung kritischer und kreativer Denkf&auml;higkeit korreliert.</p><p><u>Kreatives Probleml&ouml;sen f&ouml;rdern</u></p><p>Lehrer, die kreative Probleml&ouml;sungsstrategien nutzen, verbessern das Lernen, indem sie die Sch&uuml;ler mit einem allgemein verwendbaren Probleml&ouml;sungsstrategien ausstatten.</p><p><u>Kooperatives Lernen nutzen</u></p><p>Lehrer, die kooperative Lernmethoden verwenden, f&ouml;rdern Lernen, weil die Erfahrung von Zusammenarbeit die Sch&uuml;ler in einen interaktiven Zugang der Datenverarbeitung einbezieht, der eine bessere Erinnerung der Sachverhalte, verbesserte Lernhaltungen und gesteigerte interpersonale Beziehungen zwischen den Gruppenmitgliedern zur Folge hat.</p><p><u>Lernstrategien direkt lehren</u></p><p>Lehrer, die Lernstrategien direkt lehren, f&ouml;rdern das Lernen, weil solche expliziten Instruktionen den Sch&uuml;lern helfen, Dinge besser zu verstehen und die vom Lehrplan verlangten Denkstrategien anwenden k&ouml;nnen.</p><p><u>Begriffslernen</u></p><p>Lehrer, die Begriffe induktiv lehren, indem sie Beispiele benutzen, f&ouml;rdern das Lernen, weil diese Strategie Sch&uuml;ler direkt veranlasst, ein pers&ouml;nliches Verst&auml;ndnis des neuen Begiffs aufzubauen.</p><p><u>Graphische Mittel einsetzen</u></p><p>Lehrer, die graphische Mittel einsetzen, f&ouml;rdern das Lernen, weil Wissen, das in holistischen begrifflichen Netzwerken organisiert ist, leichter verstanden und behalten werden kann als unstrukturierte Einzelinformationen.</p><p><u>Multiple Intelligenz nutzen</u></p><p>Es geht nicht darum, wie intelligent du bist, es geht darum, wie du intelligent bist. (Howard Gardner)</p><p>Lehrer, die auf die St&auml;rken der Sch&uuml;ler achten und andere Bereiche entwickeln, f&ouml;rdern Lernprozesse, weil sie mehr Lernende erreichen und den Sch&uuml;lern ein gr&ouml;&szlig;eres Repertoire an Probleml&ouml;sungsmitteln geben.</p><p><u>Metakognition einsetzen</u></p><p>Lehrer, die ihren Sch&uuml;lern helfen, metakognitive Strategien durch direkte Unterweisung zu entwickeln und einzusetzen, f&ouml;rdern Lernen, weil der effektive Gebrauch solcher Strategien einer der bedeutendsten Unterschiede zwischen f&auml;higen und weniger f&auml;higen Lernenden ist.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452287.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Rollen und Rollenzuweisung</title><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:30:18 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/rollen-und-rollenzuweisung.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452280</guid><description><![CDATA[<p>Um individuelle Verantwortung her zu stellen, ist die Zuweisung von Rollen wichtig. Rollen k&ouml;nnen unterschiedliche Funktionen haben:</p><p><strong>Rollen, die helfen, die Gruppe zu formen</strong></p><ul><li><div>Lautst&auml;rkew&auml;chter: stellt sicher, dass alle leise sprechen</div></li><li><div>Ger&auml;uschw&auml;chter: stellt sicher, dass jeder der Gruppe sich ruhig verh&auml;lt</div></li><li><div>Abwechslungsw&auml;chter: stellt sicher, dass Gruppenmitglieder sich in ihren Aufgaben abwechseln</div></li></ul><p><strong>Rollen, die der Gruppe arbeiten helfen</strong></p><ul><li>Erl&auml;uterer von Ideen oder Verfahren: erl&auml;utert die Ideen und Meinungen</li><li>Protokollant: h&auml;lt die Ergebnisse der Gruppe fest und gibt den Bericht der Gruppe ab</li><li>Ermutiger: stellt sicher, dass alle mitmachen</li><li>Beobachter: beobachtet, wer wie h&auml;ufig aufgabenbezogen mitmacht</li><li>Richtungsgeber: leitet den Verlauf, indem er zusammenfasst, das Zeitlimit im Auge beh&auml;lt, Verfahren vorschl&auml;gt, wie man am effektivsten vorgeht</li><li>Unterst&uuml;tzer: gibt verbal und non-verbal Unterst&uuml;tzung, indem er richtige Ideen und Schlussfolgerungen der anderen erkennt und lobt</li><li>Paraphrasierer: paraphrasiert, was andere Gruppenmitglieder gesagt haben, um eine Aussage zu verstehen oder zu kl&auml;ren</li></ul><p><strong>Rollen, die den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern helfen, das, was sie lernen, zu formulieren</strong></p><ul><li>Zusammenfasser: wiederholt die wesentlichen Gedanken oder Antworten so genau wie m&ouml;glich, ohne die Notizen heranzuziehen</li><li>Fehlerw&auml;chter: verbessert Fehler und erg&auml;nzt Informationen, die vergessen wurden</li><li>Verst&auml;ndnis&uuml;berpr&uuml;fer: stellt sicher, dass alle Teilnehmer erkl&auml;ren k&ouml;nnen, wie die Gruppe zu den Ideen und Gedanken gekommen sind</li><li>Beschaffer: besorgt Materialien und Informationen von anderen Lerngruppen und Lehrern</li><li>Durchdenker: verbindet aktuelle Begriffe und Strategien mit fr&uuml;herem Lernstoff und bestehenden Erkenntnissen</li><li>Produzent: produziert zus&auml;tzliche Antworten, indem er &uuml;ber die erste Antwort oder Information hinaus geht und weitere plausible Aspekte, die man betrachten kann, entwickelt</li></ul><p><strong>Rollen, die den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern helfen, das Gelernte zu verarbeiten</strong></p><ul><li>Kritiker (von Ideen, nicht von Personen): fordert die Gruppenmitglieder heraus, indem er die Ideen der Anderen kritisiert</li><li>Begr&uuml;ndungsw&auml;chter: bittet um Begr&uuml;ndungen und Fakten, die die Schlussfolgerungen unterst&uuml;tzen</li><li>Differenzierer: differenziert die Ideen und Begr&uuml;ndungen der Anderen, so dass jeder die Unterschiede zwischen den Ansichten der Gruppenmitglieder versteht</li><li>Integrierer: integriert die Ideen und Begr&uuml;ndungen der Anderen in eine Position, die alle vertreten k&ouml;nnen</li><li>Vertiefer: stellt vertiefende Fragen, die zu Analyse oder tieferem Verst&auml;ndnis f&uuml;hren</li><li>Realit&auml;tspr&uuml;fer: &uuml;berpr&uuml;ft, ob die Ergebnisse der Gruppe der Aufgabenstellung entspricht, in der vorgegebenen Zeit erf&uuml;llt wurde, den Naturgesetzen entspricht und andere Aspekte der Realit&auml;t</li></ul>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452280.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Abschluss von Unterrichtsstunden</title><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:27:03 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/abschluss-von-unterrichtsstunden.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452271</guid><description><![CDATA[<p>Nach M&ouml;glichkeit sollten Unterrichtsstunden mit einer - kurzen - Reflexion abgeschlossen werden. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler werden so zur Wiederholung des Stoffes und zur Metakognition angeleitet. Sie k&ouml;nnen Gelerntes begrifflich organisieren und an vorhandenem Wissen festmachen.</p><p>Die Reflexionen der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sollten folgende Elemente enthalten:</p><ul><li>einen einleitenden Abschnitt, der den Inhalt der Stunde wiedergibt,</li><li>klare begriffliche Definitionen der Ausdr&uuml;cke, die benutzt wurden,</li><li>eine Zusammenfassung und Beurteilung der Materialien, die verwendet wurden,</li><li>eine Beschreibung und Beurteilung der praktischen Bedeutung des benutzten Materials,</li><li>etwas, was die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler wissen, was &uuml;ber den Unterricht hinausgeht.</li></ul><p>Statt eines zusammenh&auml;ngenden Textes k&ouml;nnen auch Stichworte gesammelt werden.</p><p>Nicht jede Reflexion muss alle Elemente enthalten. W&auml;hlen Sie die aus, die Ihnen wichtig sind oder die der Stunde am meisten entsprechen.</p><p>M&ouml;gliche kooperative Verfahren:</p><p><u>Diskussion</u></p><p>Bilden Sie Gruppen von 2-3 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern.</p><p>Lassen Sie die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler zusammenfassen, worum es in der Stunde ging und was sie gelernt haben. Kooperatives Ziel ist es, ein Antwortset f&uuml;r die Gruppe zu geben. Alle Mitglieder m&uuml;ssen zustimmen und das Ergebnis erkl&auml;ren k&ouml;nnen. Leitfragen k&ouml;nnen sein:</p><ul><li>Worum ging es in der Stunde?</li><li>Was sind die f&uuml;nf wichtigsten Dinge, die du gelernt hast?</li><li>Welche beiden Fragen m&ouml;chtest du noch stellen?</li></ul><p>Sammeln Sie die Antworten der Gruppen und notieren Sie sie, um die Bedeutsamkeit des Verfahrens zu unterstreichen und zu sehen, was die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gelernt haben.</p><p><u>Paarweises Schreiben</u></p><p>Geben Sie den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern die Aufgabe, eine Minute lang aufzuschreiben:</p><ul><li><div>welche Hauptaspekte sie an dem Tag gelernt haben,</div></li><li>welche Fragen sie noch haben</li></ul><p>Die Aufgabe wird dadurch kooperativ, dass die Paare sich auf eine Antwort einigen m&uuml;ssen und beide die Antworten vertreten k&ouml;nnen m&uuml;ssen.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452271.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Fragestrategien zum Umgang mit einem Problem</title><category>Gruppenaktivitäten</category><category>Lernfunken</category><category>Partnerarbeit</category><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:20:56 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/fragestrategien-zum-umgang-mit-einem-problem.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452266</guid><description><![CDATA[<p>Bei dieser Strategie wird den Sch&uuml;lerInnen ein Problem gestellt. Sie stellen Fragen, um mehr Informationen zu bekommen, es werden jedoch nur Ja-und-Nein-Antworten gegeben. Dies erfordert, dass die Kinder effektive Fragen stellen.</p><p>Das Ziel dieser &Uuml;bung besteht darin, Sch&uuml;lerInnen Daten suchen und auswerten zu lassen, Logik zu verwenden und in disziplinierter Form zu fragen. Die Betonung liegt eher auf dem Frageprozess, als darauf, eine bestimmte L&ouml;sung f&uuml;r ein Problem zu finden.</p><p>Genauere Anleitung zur Durchf&uuml;hrung als <strong><a href="http://greeninstitut.squarespace.com/storage/ger_paired_problem.pdf">Download</a></strong></p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452266.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Beobachtung von Schülerverhalten</title><category>Gruppenaktivitäten</category><category>Lehrerrolle</category><category>Sicherung</category><category>Unterrichtssequenzen</category><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:14:46 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/beobachtung-von-schulerverhalten.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452263</guid><description><![CDATA[<p><strong>M&ouml;glichkeiten der Beobachtung</strong></p><ul><li>geplante und strukturierte Beobachtung</li><li>Zufallsbeobachtung</li><li>Beobachtung durch den Lehrer</li><li>Beobachtung durch Sch&uuml;lerInnen</li><li>Beobachtung einzelner Gruppen</li><li>offene Beobachtung</li><li>Beobachtung einzelner Sch&uuml;ler</li><li>verdeckte Beobachtung</li></ul><blockquote><p>Eine Form der verdeckten Beobachtung ist &quot;Die geheimnisvolle Person&quot;</p><p>1. Informieren Sie die Klasse, dass sie sich auf eine Sch&uuml;lerin / einen Sch&uuml;ler konzentrieren werden, den Namen aber geheimhalten werden.</p><p>2. W&auml;hlen Sie einen Sch&uuml;ler / eine Sch&uuml;lerin per Zufall aus oder w&auml;hlen Sie einen Sch&uuml;ler / eine Sch&uuml;lerin, die als positives Vorbild dienen soll</p><p>oder der / die besonders von Anerkennung profitieren k&ouml;nnte.</p><p>3. Beobachten Sie in der Stunde ohne zu verraten, wen Sie beobachten.</p><p>4. Beschreiben Sie der gesamten Klasse, was die Person getan hat, ohne die Person zu benennen.</p><p>5. Fragen Sie die Klasse, wer die geheimnisvolle Person wohl ist.</p></blockquote><p><strong>Beobachtung von Sch&uuml;lerverhalten</strong></p><p><u>Vier Stadien der Beobachtung</u></p><p>Vorbereitung auf die Beobachtung</p><ul><li>Wer wird beobachten? </li><li>Welche Beobachtungsb&ouml;gen kann man benutzen?</li><li><div>Wie trainiert man Beobachter?</div></li></ul><p>Beobachtung</p><ul><li>Wie gut ist die Zusammenarbeit? </li><li>Wie effektiv wird gearbeitet?</li><li>Wie ist die Qualit&auml;t der Leistung?</li></ul><p>Intervention - wenn n&ouml;tig</p><ul><li>Was kann / muss an der Zusammenarbeit verbessert / ver&auml;ndert werden?</li></ul><p>Selbsteinsch&auml;tzung der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler</p><ul><li><div>Wie k&ouml;nnen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler lernen, ihre eigenen Leistungen angemessen einzusch&auml;tzen?</div></li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Der 5-Minuten-Rundgang</strong></p><ul><li><div>W&auml;hlen Sie die Fertigkeit/en aus, die Sie beobachten wollen.</div></li><li>Erstellen Sie einen Beobachtungsbogen.</li><li>Machen Sie einen Rundgang durch die Klasse.</li><li>Sammeln Sie zu jeder Gruppe Informationen.</li><li>Informieren Sie die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler &uuml;ber das Ergebnis.</li><li>Halten Sie das Ergebnis in einer Graphik / Tabelle sichtbar fest.</li></ul>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452263.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Kooperative Konfliktlösung</title><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 12:12:33 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/kooperative-konfliktlosung.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452259</guid><description><![CDATA[<p>Diese Strategie ist eine Variante des paarweisen Probleml&ouml;sens. Es ermutigt Sch&uuml;lerInnen beide Seiten eines Arguments zu sehen und kann f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen als Weg genutzt werden, Themen zu diskutieren. Es f&ouml;rdert Kommunikation, kooperatives Probleml&ouml;severhalten und kritisches Denken. Obwohl der Lehrer sich w&uuml;nschen mag, dass die Aufmerksamkeit der Sch&uuml;lerInnen auf einen bestimmten Bereich gelenkt wird, funktioniert diese Technik doch am besten, wenn die Sch&uuml;lerInnen das Problem eigenst&auml;ndig angehen und bew&auml;ltigen k&ouml;nnen.</p><p>Genauere Anweisungen zum Verfahren als <a href="http://greeninstitut.squarespace.com/storage/ger_conflict_resolution.pdf">Download</a></p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452259.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Wichtige Schritte bei der Einführung Kooperativen Lernens:</title><category>Gruppenaktivitäten</category><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 11:59:31 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/wichtige-schritte-bei-der-einfuhrung-kooperativen-lernens.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452257</guid><description><![CDATA[<p>Kooperatives Lernen wird f&uuml;r Sie und Ihre Sch&uuml;ler arbeiten - es braucht lediglich ein wenig Zeit um in Gang zu kommen.</p><p><u>Kooperatives Lernen und Diskursf&auml;higkeit</u></p><p>Sch&uuml;ler stehen heutzutage einer Vielzahl von Problemen und Widerspr&uuml;chen gegen&uuml;ber.</p><p>Als Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft m&uuml;ssen sie Wissen und Kompetenzen erwerben, diese Probleme und Fragestellungen kritisch zu reflektieren und auf der Basis informierter Meinungsbildung im sozialen Kontext zu denken und zu handeln.</p><p>Erzieher m&uuml;ssen &uuml;ber das reine Verteilen von Informationen hinausgelangen. Die Klassenzimmer m&uuml;ssen zu Orten werden, wo Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler die F&auml;higkeit entwickeln k&ouml;nnen, mit Problemen und Konflikten umzugehen.</p><p>Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler m&uuml;ssen Probleme und kontroverse Fragestellungen untersuchen k&ouml;nnen und darin unterst&uuml;tzt werden, konstruktive Diskussionen zu f&uuml;hren. Wenn Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler Fragestellungen untersuchen, die ihr Leben jetzt und in der Zukunft betreffen, werden sie Motivation und F&auml;higkeiten entwickeln, diese Probleml&ouml;sungsstrategien auch au&szlig;erhalb der Schule zu verwenden.</p><p>Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler m&uuml;ssen lernen, die unterschiedlichen, oft kontroversen, Aspekte von Problemen zu betrachten und einen eigenen Standpunkt beziehen. Hierzu m&uuml;ssen sie Folgendes tun lernen:</p><ul><li>die erforderlichen Informationen einholen</li><li>ihre Position vorbereiten</li><li>diese Position gegen andere Positionen vertreten</li><li>die andere Position verstehen</li><li>die Kontroverse auf die Sache konzentrieren und nicht an Personen festmachen</li><li>die Position begr&uuml;ndet wechseln</li></ul><p>Diese F&auml;higkeiten k&ouml;nnen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in einem kooperativen Kontext ein&uuml;ben. In einer Atmosph&auml;re ehrlicher Kommunikation entsteht Vertrauen und die L&ouml;sung eines Problems wird zur gemeinsamen Sache.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452257.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Innenkreis - Außenkreis (Fishbowl)</title><category>Methodenüberblick</category><dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator><pubDate>Fri, 28 Dec 2007 11:10:57 +0000</pubDate><link>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/2007/12/28/innenkreis-auenkreis-fishbowl.html</link><guid isPermaLink="false">137375:1541634:1452214</guid><description><![CDATA[<p>Diese Gedanken provozierende Strategie hat einige Vorteile. Sie erlaubt Sch&uuml;lerInnen innerhalb gr&ouml;&szlig;erer Gruppen oder gar in ganzen Klassensituationen in Paaren zu arbeiten. Sch&uuml;lerInnen wird die Gelegenheit gegeben, mit jedem Gruppenmitglied auf einer 1:1-Basis zu arbeiten. Einer der Vorteile besteht darin, dass jeder Sch&uuml;ler / jede Sch&uuml;lerin beteiligt ist und etwas beitragen muss. Sch&uuml;lerInnen m&uuml;ssen zuh&ouml;ren und auch reden und alle Sch&uuml;lerInnen m&uuml;ssen miteinander kommunizieren, selbst die, die normalerweise nicht freiwillig miteinander arbeiten w&uuml;rden. Die Strategie kann genutzt werden als Hinf&uuml;hrung zu Kleingruppenarbeit, um Gruppenrollen und Kooperation zu entwickeln und als Variante zum paarweise probleml&ouml;senden lauten Denken.</p><p>Es ist wichtig, die Sch&uuml;lerInnen in Sammelphasen zu fragen, was sie gelernt haben, warum sie glauben, dass die &Uuml;bung so durchgef&uuml;hrt wurde und welche Aspekte sie f&uuml;r die interessantesten halten. Der Lehrer kann die Sch&uuml;ler ebenfalls fragen, ob es Probleme gab oder ob sie Verbesserungsvorschl&auml;ge f&uuml;r den Fall haben, dass diese &Uuml;bung noch einmal gemacht wird. Die &Uuml;bung kann zu anderen &Uuml;bungen f&uuml;hren, in denen die Sch&uuml;lerInnen Aspekte, die in der Diskussion angerissen wurden, weiter bearbeiten m&uuml;ssen. Der Lehrer k&ouml;nnte eine Konzept-Map benutzen, so dass die Sch&uuml;lerInnen planen k&ouml;nnen, welche weiteren Untersuchungen durchgef&uuml;hrt werden sollen und in der die Ergebnisse der Besprechung mit der gesamten Gruppe festgehalten werden k&ouml;nnen.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><wfw:commentRss>http://greeninstitut.squarespace.com/klasse/rss-comments-entry-1452214.xml</wfw:commentRss></item></channel></rss>