


















- Herstellung und Aufrechterhaltung eines Gemeinschaftsgefühls „Wir sind ein Team“
- Herstellung und Aufrechterhaltung eines Gefühls der individuellen Verantwortlichkeit für das Lerngeschehen in jede(m/r) Teilnehmer(in): „Ich werde gebraucht“ „Ich bin wertvoll“ „Es kommt (auch) auf mich an“
- Reflektion des Gruppenprozesses „Was haben wir gut gemacht?“ „Was können wir verbessern?“ „Was nehme ich mir/wir uns für das nächste Mal vor?“
- Ständiges Achten und Entwickeln der notwendigen Sozialkompetenzen „Was für ein Verhalten ist notwendig, damit wir die Gruppenaufgabe bewältigen?“ „Wie sieht dieses Verhalten aus?“ „Wie hört es sich an?“ „Wie fühlt es sich an?“
- Ermöglichen und Vorbereiten direkter Interaktion, Gestaltung des Lern- und Begegnungsraums
- Deutschlehrer könnten ihren Gruppen Namen von Dichtern geben (die Goethe-Gruppe, Schiller-Gruppe, Brecht-Gruppe, Rilke-Gruppe).
- Ein Lehrer der Naturwissenschaften gibt z.B. Namen von berühmten Wissenschaftlern.
- Lehrer können ihre Gruppen auch auffordern,
- sich eigene Namen zu geben,
- eine Fahne für ihre Gruppe zu erstellen,
- ein Gruppenmotto zu erstellen
- oder ein anderes Symbol ihrer gemeinsamen Identität zu finden.
Positive Ressourcen Abhängigkeit entsteht, wenn jedes Mitglied nur einen Teil der Informationen, Quellen oder Materialien hat, die zur Bearbeitung der Aufgabe notwendig sind und die Mitglieder zusammenarbeiten müssen, um ihr Ziel zu erreichen.
So werden die Ressourcen eines jeden Gruppenmitglieds benötigt, um die Aufgabe zu bewältigen.
Mögliche Verfahren der Strukturierung:
Ein Lehrer einer ersten Klasse markierte z.B. mit Klebeband Kreise auf dem Boden und wies seine Schüler an, sich in ihren Kreisen aufzuhalten, während sie arbeiteten.
- Gruppen einen bestimmten Ort zuweisen, wo sie sich treffen,
- Tische und Stühle eng zusammenstellen,
- veranlassen, dass die Gruppenmitglieder sich die Hände reichen oder die Arme umeinander legen,
- fordern, dass sich die Füße der Teilnehmer in einem Kreis berühren müssen, während sie arbeiten
- ein Seil auf dem Boden um die Gruppe legen.
Positive Rollenabhängigkeit liegt vor, wenn den Mitgliedern unterschiedliche Rollen zugewiesen werden, die jedoch mit den Rollen der anderen Gruppenmitglieder dadurch verbunden sind, dass die Gruppe alle Rollen braucht, um die gemeinsame Aufgabe zu bewältigen.
Gewöhnlich rotieren die Rollen, so dass jeder Schüler hinreichend Erfahrung in jeder Rolle erwirbt.
Die Rollen werden den Schülern zugewiesen, um positive Abhängigkeit herzustellen und den Schülern neue Kompetenzen zu vermitteln.
Es gibt zwei Arten von Rollen, die man zuweisen kann:
- Arbeitsrollen (wie Leser, Protokollant und Materialgeber)
- soziale Rollen (Ermutiger oder Überprüfer).
Alle Aufgaben, die stark an die Phantasie und Vorstellungskraft der Gruppe appellieren, fördern Positive Abhängigkeit auf diese Weise.
- Überleben auf dem Mond, in der Wüste, im Winter....
- Eine weniger komplizierte Form besteht darin, den Schülern eine simulierte Rolle zu geben.
- Ein Lehrer kann sagen: „Ihr seid die führenden Programmierer der Welt. Ihr sollt die Welt retten, indem ihr Lösungen für diese Gleichung findet.“
- Wir sagen Schülern gerne, dass sie Wortdetektive sind, die ein bestimmtes Wort suchen müssen und erklären müssen, wie es vom Autor benutzt wird.
- Schüler können auch Figuren-Detektive werden, die alles über eine Person in einem Stück herausfinden müssen.
Positive Belohnungsabhängigkeit besteht, wenn jedes Gruppenmitglied dieselbe Belohnung für die Beendigung der Aufgabe erhält. Eine gemeinsame Belohnung wird für erfolgreiche Gruppenarbeit gegeben. Jedem wird eine Belohnung gegeben oder keinem.